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Donnerstag, 31. März 2016

Bericht / compte-rendu: Wochenende mit / week-end avec Swami VishwaVijayananda

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Wir hatten die Ehre, Swami VishwaVijaya in Genf, genauer gesagt in Communy, Ende Februar zu Besuch zu haben. Die Aktivitäten begannen am Freitag Abend. Swami Vijaya sprach über Guruji sowie den Ashram Shree Peetha Nilaya und wir machten ein OM Chanting mit ca. 20 Anwesenden. 



Am Samstag begannen wir mit 3 Pujas im Garten von Kriti und Louis und das anschliessende Yagna war sehr willkommen, da bei den niedrigen Temperaturen unsere Füsse etwas eingefroren waren. Den restlichen Teil des Tages verbrachten wir damit, Bhajans zu singen, den Geschichten Krishnas zu lauschen, Japa Walk zu machen und uns mit den herrlichen Gerichten, zubereitet von Kriti, zu stärken.




Am Sonntag starteten wir mit einem OM Chanting. Wie am Tag zuvor waren etwa 50 Personen anwesend, Devotees aus der Westschweiz und dem angrenzenden Frankreich sowie Leute, die Guruji noch nie getroffen hatten. 


Swami Vijaya machte dann mit den anwesenden Kindern ein Abishekham für Krishna und weiter ging es mit Bhajans und Geschichten aus Krishnas Leben. Swami Vijaya war voller Energie und wollte am Abend noch weitererzählen, aber alle waren schon ziemlich müde. Jeweils am Ende der drei Tage wurden wir mit den Padukas gesegnet. 
Das Wochenende war intensiv und reich an Erfahrungen. Vielen Dank an Swami Vijaya sowie an Louis und Kriti.

von Krishna Manasi Dasi

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Nous avons eu l'honneur d'avoir Swami VishwaVijaya en visite à Genève, plus précisément à Communy, fin février. Les activités ont commencé le vendredi soir. Swami Vijaya a parlé de Guruji et de l'ashram Shree Peetha Nilaya et on a fait un OM Chanting avec environ 20 participants.


Le Samedi on a commencé avec 3 Pujas, suivit d'un Yagna qui était très apprécié vu nos pieds gelés avec les températures hivernales. Pour le reste de la journée on a chanté des Bhajans, écouté les histoires de Krishna, fait une Japa balade et nous avons goûté des délicieux mets préparer par Kriti.




Le dimanche on a débuté avec un OM Chanting. Comme le jour d'avant il y avait environ 50 participants, des dévots de la Suisse romande et de la France voisine et également des gens qui n'ont jamais rencontrés Guruji.  




Swami Vijaya a fait un Abishekham pour Krishna avec les enfants présents et continué avec des Bhajans et des histoires de la vie de Krishna. Swami Vijaya était plein d'énergie et voulait continuer les récits le soir mais les gens commençait à être vraiment fatigués. 
A la fin de chaque jours nous avons reçu la bénédiction avec les Paddukas. 
Ce fut un week-end intense et riche d'expérience, merci à Swami Vijaya et à Louis et Kriti.

de Krishna Manasi Dasi

Dienstag, 5. Januar 2016

Kambodscha-Projekt – Zwischenstand


Das Kambodscha-Projekt wurde im vergangenen Jahr in Angriff genommen, mit dem Ziel, sexuell missbrauchten Kindern in Kambodscha durch OM Chanting zu einem besseren Leben zu verhelfen. Dazu gehört auch, dass zunächst Erwachsene geschult werden, die anschliessend mit den betroffenen Kindern arbeiten können. Das Problem des sexuellen Missbrauchs von Kindern speziell in Kambodscha ist Teil der Kultur des Landes, weshalb es auch wichtig ist, Erwachsene im Land zu erreichen.

Im vergangenen Jahr wurden an verschiedenen Besprechungen die Grundlagen des Projektes ausformuliert und zu Papier gebracht. Dazu gehört die Beschreibung des Projektes, ein Budgetplan, ein Terminplan und das Organigramm der beteiligten Personen und Stellen.

Anlässlich des Darshans Ende Dezember 2015 in Springen konnte die Initiatorin Mandakini Patricia Rodriguez sämtliche Dokumente an Sri Swami Vishwananda übergeben. Guruji gab ihr später mit auf den Weg, das Projekt mit viel Liebe weiterzuführen und allen Menschen gegenüber, die mit dem Projekt zu tun haben bzw. denen wir während dieser Arbeit begegnen, sei dies hier in der Schweiz oder später in Kambodscha, immer die Liebe an oberste Stelle zu setzen.

Alle Beteiligten danken Sri Swami Vishwananda für seine Inspiration und die Aufmerksamkeit, die er diesem Projekt widmet.

An den nächsten Besprechungsterminen in diesem Jahr werden diverse Unterlagen in Papierform und elektronisch ausgearbeitet, wie Flyer, verschiedene Unterlagen und später der Internetauftritt. Letzterer wird in die Struktur und Website von Bhakti Marga integriert werden. 

Wir berichten wieder, sobald es etwas Neues gibt.

Samstag, 10. Oktober 2015

Drittes Schweizerisches Maha OM Chanting und Satsang am 4. Oktober 2015 in Winterthur

Am Sonntag, dem 4. Oktober fand das dritte Schweizerische Maha OM Chanting mit Satsang zu den Themen OM Chanting, Simply Meditation und Atma Kriya Yoga (AKY) in Winterthur statt.

Durch das OM Chanten der gut 40 Teilnehmer lud sich der Raum mit einer kraftvollen Energie auf. Mit der Zeit waren Lautstärke und Energie so hoch, dass man das Gefühl bekam, dass selbst das grosse Gebäude mit seinen weitläufigen Gängen in diesem Energiefeld schwang und etwas Spezielles vor sich ging. Erst später erfuhren wir, dass dieser Sonntag tatsächlich speziell war, denn es fanden auf der ganzen Welt ungewöhnlich viele Bhakti Marga Aktivitäten statt (AKY Kurse, OM Chanting und vieles mehr).

Nach dem OM Chanting führte Bhavna alle Teilnehmer durch die Herzensmeditation um diesen zu ermöglichen, die im OM Chanting erfahrene Liebe und Lichtenergie zu vertiefen und in die ganze Welt zu senden.

In dem anschliessenden Satsang mit Kalavati hatten wir die Gelegenheit unsere Erfahrungen auszutauschen. Für alle Teilnehmer war die starke Energie, das Einheitsgefühl, die Ruhe und Freude nach dem OM Chanting und der Herzensmeditation zu spüren. Es stellte sich die Frage wie man diesen positiven Zustand im hektischen Alltag, der von Unruhe, Computern (Kopflastigkeit), langen Arbeitszeiten und gestressten Menschen geprägt ist, erreichen und erhalten kann.

Durch die heutigen Umstände sind viele Menschen unglücklich und versuchen mit Handlungen im Aussen (Status, Besitz, Drogen, Beziehungen) glücklich zu werden. Doch dieses Glück ist nur von kurzer Dauer und oberflächlich. Auch die menschliche Liebe in Beziehungen ist beschränkt, denn sie ist geprägt von Erwartungen.

Tief in unserem Herzen gibt es eine Liebe, die all durchdringend und frei von Erwartungen und äusseren Umständen ist. Nur, diese Liebe fällt einem nicht plötzlich vom Himmel in den Schoss, sondern man muss sich regelmässig in sie vertiefen.

Sri Swami Vishwananda hat uns mit Atma Kriya Yoga ein Programm gegeben, mit dem wir täglich in diese Liebe eintauchen können, so dass wir im Alltag nicht von Umständen und unseren Emotionen hin- und hergeworfen werden.

Mit folgenden Beispielen erklärte Kalavati wie die Erfahrung dieser Liebe im Alltag einen grossen Unterschied für uns macht.

Man stelle sich vor, im seichten Wasser am Strand zu stehen. Die Sonne scheint, aber aus der Ferne ziehen dunkle, bedrohende Wolken heran. Der aufkommende Sturm verwandelt das ruhige Gewässer schnell in ein aufbrausendes Meer mit wilden Wellen. Die Wellen schlagen gegen unseren Körper, der Boden wird einem weggezogen und durch den aufgewirbelten Sand verliert man die Sicht.

In der gleichen Situation sitzen wir nun tief im Ozean. Das Wasser bleibt in der Tiefe völlig ruhig und klar, während oben der Sturm die Wellen rauf und runter peitscht.

Das Wasser ist das Selbst (göttliche Liebe), die Wellen sind der unruhige Geist und der Sand die Emotionen. Der Sturm und die Sonne stellen die wechselnden äusseren Umstände unseres Lebens dar. Haben wir keine tiefe Verbindung zum Selbst (seichtes Wasser am Strand), dann werden diese äusseren Umstände den Geist und die damit verbundenen Emotionen so aufwühlen, dass wir keinen inneren Halt mehr haben und jegliche Sicht verlieren.

Atma Kriya Yoga, zusammen mit der Gnade unseres Satgurus Sri Swami Vishwananda, ermöglicht es uns durch das tägliche Praktizieren den Geist zu beruhigen und zu reinigen und uns mit dem Selbst, der göttlichen Liebe zu verbinden. Das Selbst (Atma) kann durch keine äusseren Umstände beeinflusst werden.

Man kann dieses Selbst, das ohne Unterschiede ist, auch mit dem Strom in einer Lichterkette für Weihnachtsbäume vergleichen. Stellen wir uns vor, dass wir Menschen diese Lampen sind. An der Kette sind grosse, kleine, grüne, rote und blaue Lampen. Manche Lampen sind verkratzt, andere leuchten nicht mehr so gut und wiederum andere sind so gut wie unbeschädigt. Der Staub und die Kratzer stellen die unterschiedlichen Verletzungen und Spuren dar, die durch unsere Erfahrungen und Vorstellungen entstanden sind. Wir sind  häufig so nach aussen gerichtet, dass unser Verstand (Mind), der denkende Geist, ununterbrochen unterscheidet und bewertet. Die grüne Lampe ist neidisch auf die blaue und die kleine auf die grosse.

Aber weder die Grösse noch die Farbe bringt die Lampen zum Leuchten, sondern nur der Strom. Er ist ohne Unterschiede und jenseits von Formen und Kratzern. Genauso ist das Selbst frei von Unterschieden und Verletzungen, es ist allgegenwertig. Einheit ist damit eine der Eigenschaften des Selbst (Atma), die man am Maha OM Chanting erfahren kann.


Wenn wir regelmässig Simply Meditation, Atma Kriya Yoga  und OM Chanting praktizieren, tauchen wir in die Tiefen des Selbst ein und entwickeln uns zu dem, was wir wirklich sind: Göttliche Liebe.

Anirud und Bhavna